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ShareConf 2013 Zusammenfassung

Die ShareConf 2013 eröffnete Michael Greth (MVP) mit der Keynote zu “SharePoint Quo Vadis” und der großen Frage “ist SharePoint tot?”. Es gab diverse Meinungen und Artikel zu diesem Thema (Artikel 1 | Artikel 2 | Artikel 3 ), die eine Betrachtung des Marktumfelds (Mobile, Social, Cloud) notwendig machte. Der Umbruch des Marktes in den Bereichen und die ständige technische Weiterentwicklung hilft einfach nicht, wenn der Business Value nicht im Vordergrund steht. Natürlich bringt die beste Technik nichts, wenn diese weder einen Mehrwert noch Akzeptanz bei den Anwendern generiert.

Der business value meint, dass es nicht mehr um Namen einer Produktversion geht, sondern um die Funktionalität, um den Geschäftsprozess zu unterstützen. Darauf aufbauend wurden Tipps aufgezeigt, um weiter das Geschäft rund um die Microsoft Technologie auszubauen:

  • Value statt Features (basierend auf Anforderungen)
  • Teste Office 365
  • Weniger Technik mehr Akzeptanz
  • Social sein (Share)

SharePoint zum Erfolg in der eigenen Unternehmung bringen:

  • Erstellen eines support team
  • Anwender Training
  • Usability
  • Einfache Berechtigungen

Am besten gefiel mir persönlich der Vergleich zwischen den Microsoft Folien von Version 2001, 2003, 2007, 2010 bis 2013. In allen Folien sind die Themen “Zusammenarbeit, Sharing, Prozesse und Apps” im Fokus. Bedeutet, dass neben der stetigen technischen Weiterentwicklung des Produkts, die Komplexität der Geschäftsprozesse und der Informationsverwaltung zunimmt und SharePoint als Produkt diese Anforderungen mindestens teilweise erfüllt.

Session “Lösung: evolve Fortbildungsmanagement”

Andrej Doms (MT AG) präsentierte die Lösung auf SharePoint Basis zurm Beantragen von Weiterbildungsmaßnahmen, Budgetierung und Workflowunterstützung. Eine angepasste Oberfläche zeigt die noch zu bearbeitenden Anträge und deren einzelnen Status an. Die Formulare, Verträge und Bescheinigungen werden zentral an einer Stelle erfasst und verwaltet.Reporting über den aktuellen Stand der Weiterbildung und des Budgets erfolgt über Excel.

Session “SharePoint App development withe Javascript / TypeScript”

Thorsten Hans (MVP) bloggt auf dotnet-rocks.com und erzählte über den Einsatz von Javascript und der Nutzung von Objekten darin. Ebenso kamen Tools zur vereinfachen Javascript Entwicklung zur Sprache wie Patterns (VVMM) und die SP ApIs wie CSOM und REST. Entschieden hat sich die ExpertInside für die Nutzung von REST.

Als weiteres Thema wurde Napa angesprochen. Die Vorteile sind neben Stabilität die einfache Wartbarkeit und das Testing. Ebenso kann es in Visual Studio angewendet werden und mit SharePoint zum Einsatz kommen kann.

Allgemein ist der Anteil der Sessions im Javascript Bereich gestiegen. Tendenz vermutlich steigend.

Session “Benutzer-Verführung mit Methode mit Methode” von Steffi Gröscho (Perlrot)

Mit nur 6 Schritten ist es scheinbar möglich die Akzeptanz eines SharePoint Intranets erheblich zu steigern. Steffi Gröscho zeigte dabei Videos von Babett (unter sharepointsocial.com findbar) und und verdeutlichte anhand dem Unterschied zwischen dem Launch eines neuen Autos und einem neuen Intrane, dass oft die Zielanwender nicht genügend Aufmerksamkeit erhaltent

Neues Automodell Neues Intranet
Filmwerbung
Plakatwerbung
Gewinnspiele
Probefahrten
Social Media Aktivitäten
Umfragen

 

Bedeutet: Ein neues Intranet wird in aller Regel einfach nur bereitgestellt und nicht bei den Mitarbeitern vermarktet. Doch wie kann nun die Motivation und die Vorbereitungen für das Projekt geplant werden?

  1. Motivation
    1. Unsere Helden (Hervorhebung einzelner Beiträge von Mitarbeitern)
    2. Grafik der Woche (Besondere Grafik der Unternehmung wie Mitarbeiterwachstum)
    3. Projektpräsentation (aus anderen Abteilungen – Sharing, Austausch)
    4. Zahl der Woche
    5. Zitat der Woche
    6. Intranetterin des Monats
  2. Analyse Design

    Mitarbeiter kennen die Probleme -> Fragen stellen

    IST / SOLL -> warum kein QuickCheck machen?

  3. Concept & Prototyping

    Interaktion, Trainingspläne und Vermarktung (Bsp. Auto)

  4. Development & Deployment

    “What’s in it for me?” – das ist der Radiosender der Mitarbeiter

  5. Testing & Piloting

    Training & Support und weitere ideen, wie bspw. Rettungsring: Einfache Möglichkeit überall im Portal eine Hilfe aufzurufen mit kleinen Lerneinheiten.

  6. Launch & Operating

    Glückskekse mit diversen Links zum Intranet war eine Idee

Session “Search Driven Websites”

David Schneider(isolutions AG) bloggt auf blog.sharepoint.ch.

Die Session hatte aus Entwicklersicht einige spannende Punkte in Bezug auf die Search von SharePoint. Neben den Erneuerungen wie

  • UI Verbesserungen (Grafische Refiner,Inhaltsvorschau)
  • Analytics
  • Continous Crawl
  • Product Catalog
  • CBS (Webpart)

Das Ziel ist Content über die Search zu erzeugen. Damit fallen Limits weg, wie Site Collection oder Large Lists.

In der Session allerdings ging es um das Erstellen von Search Display Templates zur benutzerdefinierten Anzeige von Suchergebnissen in Verbindung mit dem Content Search Web part (CBS) und dem Product catalog und dem Cross Site publishing.

Limitations gibt es dennoch

  • Nicht in Office 365
  • Komplex mit mehreren Product Catalogs
  • Problem mit Alternate Access Mapping

Wichtiger Hinweis dabei auch: Sollte damit noch gestartet werden, besser erst nach dem Update PU March 2013.

Session “BI-Lösungen mit Visio und Visio Services schnell und einfach”

Senaj Lelic (MVP) von oneAssist UG

Ein wirklich gutter Auftritt mit einem sehr spannenden Thema. “Visio ist alles nur kein Maprogramm” und weitere Hintergrundinfos gabs in dieser Session. So ist Visio allseits bekannt für Organigramme und Prozessabbildungen, jedoch der Einsatz zur Visualisierung von Daten in teilweise Echtzeit wird dabei nie bedacht. Dabei gilt es doch bei der Masse an Informationen gerade in der heutigen Zeit darum, bestimmte Daten hervorzuheben und Datenverhältnisse darzustellen, die mit einfachen Zahlenlisten nicht unbedingt einfach zu erkennen sind.

Der ursprüngliche Einsteig in Visio geschieht durch IT-, Orga- und Prozessabteilungen. Doch wie kann man Prozesse definieren? “Prozess ist das Prinzip Hoffnung”.

Lelic bewies in seinen Demos wie schnell und einfach Daten visualisiert werden können: Die zentrale Frage ist daher in jedem kontext Was wird wie visualisiert. Die Einbindung von Daten aus Access, Excel, SQL und weiteren Anbindungen ist über den Assistenten einfach und bietet viele Funktionalitäten: Basierend auf Regeln und Ergebnissen aus den Daten können verschiedenste Aktionen ausgeführt weden (Farbe, Icons o.ä. erscheinen). Das alles wird in der Visio-Datei eingestellt und anschließend publiziert.

Wichtige Hinweise:

  • SharePoint Enterprise notwendig
  • Excel muss xslx sein
  • Limit bei 50mb pro Visio Datei
  • Performance muss u.U. eingestellt sein (Refresh, etc.)

Session “SharePoint erfolgreich mit der IMPACT Methode umsetzen”

Patrick Lamber (MVP) stellte die IMPACT Methode vor. Diese wurde entwickelt, um zu zeigen, wie SharePoint Projekte geplant werden können. Es gibt ebenfalls von MS Dynamics eine Hilfe (Sure Step Methodolgy). Da geht es abe eher um Wer, Was in welche Reihenfolge und welche Verantwortlichkeiten vergeben sind. Die Basis Fragen sind

Why my users not using SharePoint? Why SharePoint Projects fail?

Die IMPACT Methode hat einen strategischen Fokus (Business Focus) und einen “Approach all facetts”.

Phasen:

  • Vision & Scope
  • Analysis & Design
  • Concept & Prototyping
  • Development & Deployment
  • Testing & Piloting
  • Going live & operations

Es ist daher sehr ähnlich zu der Methode aus dem vorherigen Vortrag von perlrot. Weitere Details sind unter osn.ch zu finden.

Session “Enterprise-Lösungen mit Business Connectivity Services”

René Hészer von ItaCS GmbH präsentierte die Basics der BCS Komponente von SharePoint mit einer kreativen Lösung. So zeigte er wie man mittels externer Daten lesend und schreibend darauf zugreift, um bspw. die Lampen in der eigenen Wohnung ein- und auszuschalten. Weitere Tipps waren die Limitations und die Konfiguration der Suche.  Wie mächtig diese Integration der externen Daten sein können, kann man schnell erkennen, sobald Systeme wie MS Dynamics CRM oder Oracle Datenbanken eingebunden werden. Daher ein sehr spannendes Thema in einer guten Verpackung.

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Karsten Pohnke About Karsten Pohnke
He is Consultant for SharePoint Solutions for collaboration, communication and business processes. He provides his customers applications based on standard features as well as development or combining the power of several microsoft tools like Dynamics CRM. In his free time he tries to collect tipps and worthy experience in this blog.

One Comment

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